Da sich in dieser Woche der Geburtstag Goethes zum 270. Male jährt, sei noch etwas genauer auf Goethes Verständnis vom Bibliothekarsberuf eingegangen, das in meinem Blog Bücher – Symbole der Macht schon angeklungen war. Das Herzogtum Sachsen-Weimar und Eisenach war Ende des 18. Jahrhunderts einer von etwa 300 souveränen Staaten im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation. Auf dem zersplitterten, kleinen Territorium in der Mitte Deutschlands...
Die Lange Nacht über Bibliotheken im Deutschlandfunk Aus der 2. Stunde der Sendung O-TON 2.6 Michael Knoche Bücher waren immer – in alten Zeiten jedenfalls – Symbole der Macht. Und wenn man von diesen Symbolen eine erkleckliche Anzahl in prächtigen Ausgaben und in einem wunderbaren Ambiente vorstellen konnte – das imponierte den Besuchern auf jeden Fall. Und deswegen dienten Bibliotheken neben den Wunderkammern dazu, die...
Bibliotheken in die Tiefe zu versenken, ist eine beliebte Gestaltungsidee von Architekten. Wenn es um Bauen in denkmalgeschützten Ensembles geht, gibt es zur unterirdischen Anlage tatsächlich oft kaum Alternativen. Alles hängt davon ab, ob sich in der Tiefe auch eine hohe Qualität der Arbeitsplätze herstellen lässt. Jetzt sind auf dem Campus Bergheim der Universität Heidelberg verschiedene Institute der Asienwissenschaften auf dem Gelände der ehemaligen Hautklinik...
Siegfried Lokatis über die Zensurpraxis in der DDR Zu den größten deutschen Literaturarchiven zählt das Bundesarchiv mit seiner Dienststelle Berlin-Lichterfelde. Hier lagern die Druckgenehmigungsakten der Hauptverwaltung Verlage und Buchhandel im Ministerium für Kultur. Fast zu jedem Buch, das zwischen 1951 und 1989 in der DDR erschienen ist – vom Kinderbuch “Hubert, das Flusspferd” über einen Band der Schiller-Nationalausgabe bis hin zum Ratgeber für den Bau...
Eine Buchbesprechung (Forts. vom 6. Juli 2026) Eher noch als Leibniz dürfte Herzog Anton Ulrich ein starker Einfluss auf seinen eigenen Repräsentationsbau zuzubilligen sein. Dafür spricht nicht nur die Summe von 195.000 Talern – etwa ein Drittel der jährlichen Staatseinnahmen –, die er dafür aufbrachte, sondern auch sein nachweisliches Interesse an der Baukunst. In seinem […]
Eine Buchbesprechung Warum sollte man sich heute mit einem Bibliotheksbau befassen, der 1711 vollendet, 1723 bezogen und 1887 wegen Baufälligkeit und Brandgefahr abgerissen wurde? Er prägte nicht einmal den Stil späterer Bibliotheken – abgesehen vielleicht von Johann Bernhard Fischer von Erlachs Hofbibliothek in Wien (1726). Dennoch gibt es gute Gründe, sich für diese verschwundene Architektur […]
In den Universitätsbibliotheken dominieren heute digitale Publikationen. Gedruckte Bücher werden meist nur noch angeschafft, wenn es keine elektronische Alternative gibt oder besondere Gründe dafürsprechen.(Vgl. z. B. meinen Blogpost vom 2. Juni 2025) Um die Veränderungen in den Blick zu bekommen, die die Bibliotheken in den letzten zweihundert Jahren durchgemacht haben, versetzen wir uns einen Augenblick […]
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